Dinosaurier

Das Ende der Giganten

Am Ende der Kreidezeit verschwanden die Dinosaurier - und viele andere Arten mit ihnen - so plötzlich, dass es einen besonderen Grund dafür geben musste.

Die naheliegendste Erklärung für den Untergang der Dinosaurier ist, dass sich die Klimaverhältnisse auf der Erde dramatisch veränderten und es zu einer starken Abkühlung kam.

Man vermutet, dass durch den Aufprall eines Meteoriten eine große Staubwolke in die Atmosphäre gelangte. Diese schirmte die Sonneneinstrahlung ab, so dass etwas wie ein kühler, dunkler Winter begann. Dinosaurier verfügten als Reptilien nicht über ein kompliziertes System, um ihre Körpertemperatur gleichmäßig zu halten - für sie ist die Außentemperatur viel wichtiger, als für ein Säugetier, das sich mit Fell schützt und mehr eigene Wärme produziert.

Somit konnten die Dinosaurier sich an den plötzlichen Klimawechsel nicht anpassen und starben schließlich aus, um die Bühne frei zu machen für eine andere Art, die bislang eher in ihrem Schatten gelebt hatte: die Säugetiere, die auch unsere Vorfahren sind.

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