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FossilienWoher weiß man, wie die Dinosaurier ausgesehen haben, wenn niemand sie je gesehen hat?
Die einzigen Informationen, die wir haben, kommen von verschiedenen Versteinerungen, so genannten Fossilien. Sie sind ein echter Glücksfall für die Forscher, die sich mit der Urzeit beschäftigen. Fossilien entstehen nur unter bestimmten Bedingungen (siehe rechte Spalte). Dinosaurierknochen zu finden, sie zu bergen, zu konservieren und zusammen zu setzen ist eine sehr aufwändige und somit teure Angelegenheit. In diesen Zeiten, in denen das Interesse an den Urzeitechsen zum Beispiel durch Filme wie "Jurassic Parc" groß ist, werden den Forschern mehr Gelder für diese Arbeit zur Verfügung gestellt. So hatte sie die Möglichkeit, nach dem Film weitere Skelette des berüchtigten Tyrannosaurus zu finden, von dem es vorher nur ein komplettes Exemplar gab.
Der Rest ist Vermutung und der Vergleich mit den lebenden Nachfahren der riesigen Reptilien, wie zum Beispiel den Krokodilen und Waranen, die im Mesozoikum sehr kleine Echsen gewesen wären, nun aber die größten sind, die wir noch haben. |
Wie ein Fossil entsteht Ein totes Tier wird zufällig rasch mit Schlamm oder Sand bedeckt, zum Beispiel durch einen Erdrutsch. So kann es nicht verwesen. Die weichen Körperteile zerfallen, die härteren Knochen bleiben übrig. Manchmal bleiben sie unverändert in dieser geschützten Umgebung über Jahrmillionen liegen (direkte Erhaltung). Wenn sich in den Hohlräumen und Markkanälen der Knochen Mineralien absetzen, beginnt die Versteinerung (mineralisierte Knochen). Fossile Spuren von Fussabdrücken im Schlamm entstehen, indem sich in ihnen mit dem Wasser feine Stoffe ablagern (Sedimente), die durch Druck immer dichter werden und versteinern. Lebende Fossilien sind übrigens keine herumwandernden alten Knochen. So werden Tiere genannt, sich sich seit der Urzeit fast nicht verändert haben, zum Beispiel die Schwertschwänze. |